BAUHAUS Junioren-Gala 2011
 

Chronik 1994 - 2008

 

2008 Überflieger im Olympiajahr ist der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken). Mit 5,70 Meter springt er in Mannheim Deutschen Jugendrekord. Nach seinem Junioren-WM-Titel in Bydgoszcz wird Raphael bei den Spielen in Peking überraschend Olympia-Achter. Seine Vereinskameradin Ann-Kathrin Schwarz siegt mit 4,25 Meter bei den Mädchen. Eine weitere spätere Junioren-Weltmeisterin überzeugt im Hochsprung: Die 15-jährige Kimberly Jeß (LG Rendsburg-Büdelsdorf) springt 1,88 Meter. David Storl (LAC Chemnitz) stößt die A-Jugend-Kugel auf 20,02 Meter, Sophie Kleeberg (LV Thum) erzielt 16,54 Meter. Gordon Wolf (SC Potsdam) wirft den Diskus auf 59,51, Julia Fischer auf 51,74 Meter. Robert Hering (TuS Jena) rennt über 100 (10,47) und 200 Meter (20,78 Sekunden) der Konkurrenz auf und davon. Niklas Zender (Friedberg-Fauerbach) läuft über 400 Meter 46,18 Sekunden. Seine Vereinskameradin Christiane Klopsch kommt nach 58,29 Sekunden ins Ziel. Jana Sussmann (LG Nordheide) siegt über 800 (2:05,91 Minuten) und 1500 Meter (4:20,69 Minuten). Bei den Einlagewettbewerben der Aktiven meistern Martina Strutz (Dynamo Schwerin) und Carolin Hingst (USC Mainz) beide die Norm von 4,50 Metern im Stabhochsprung. Im Hammerwerfen übertrifft Kathrin Klaas (LG Eintracht Frankfurt) mit 70,39 Metern die Norm von 70 Metern.
2007 Höhepunkt war der neue Deutsche Rekord im Speerwerfen von Matthias de Zordo. Der Schützling von Boris Henry warf 78,67 Meter. Seine Disziplin-Kollegin Annika Suthe gelangen 60,39 Meter. Sebastian Keiner glänzte über 800 Meter in 1:48,48 Minuten, für den Ägypter Idriss Taher Abdelrahman blieben die Uhren nach 110 Meter Hürden bei 13,61 Sekunden stehen. Oliver Huet (Frankreich) gelang ein Satz auf 7,71 Meter. Seine Landfrau und Disziplinkollegin Eloyse Lesueuer schaffte 6,47 Meter. Juliane Stolle lief die halbe Stadionrunde in 23,69 Sekunden. Cindy Roleder brachte die 100 Meter Hürden in 13,54 Sekunden hinter sich. In der U23 überzeugten Carolyn Nytra (Bremer LT) über 100 Meter Hürden in 13,17 Sekunden und Silke Spiegelburg im Stabhochsprung mit 4,50 Metern.
2006 Mit Al Mostafa Abd El-Motey und seinen 19,93 Meter mit der Kugel stellte erstmals ein Ägypter einen Gala-Rekord auf. So schnell wie Robin Schembera über 800 Meter in 1:47,29 Minuten und der Franzose Samuel Cocoviloin über 110 Meter Hürden in 13,49 Sekunden war in Mannheim noch niemand. Harry Alkines Aryeetey (Großbritannien) glänzte mit einem Doppelsieg über 100 Meter (10,39 Sekunden) und 200 Meter (21,07 Sekunden). Marvin Reitze überwindet mit dem Stab 5,45 Meter. Speerwerfer Franz Burghagen schleuderte sein Arbeitsgerät auf 71,15 Meter. Janin Lindenberg schaffte die Stadionrunde in 53,47 Sekunden. Anne-Kathrin Elbe sprintete die 100 Meter Hürden in 13,48 Sekunden. Lisa Ryjihk steigerte sich im Stabhochsprung auf 4,35 Meter. Sandra Schaffarzik warf den Speer auf 55,22 Meter.
2005 Der Brite Greg Rutherford, der auch die 100 Meter gewinnt (10,38 Sekunden), mit einem Satz auf 7,90 Meter und Denise Hinrichs, die die Kugel auf 17,19 Meter wuchtet, sorgen für die Gala-Rekorde. Daneben überzeugen die U18-Athleten: Lisa Ryjihk überquert 4,15 Meter, Martin Reitze und Raphael Holzdeppe fünf Meter. Alex Nelson (Großbritannien) sprintet 10,31 Sekunden über 100 Meter. Julian Reus über die doppelte Distanz 21,56 Sekunden. Hammerwerferin Anna Bulgakova (Russland) schleudert ihr Arbeitsgerät auf 60,83 Meter. In der U20 sorgen neben den Gala-Rekordlern Daniel Schnelting mit 20,69 Sekunden über 200 Meter, Alexander John in 13,80 Sekunden über 110 Meter Hürden und Martin Günther (TV Wehr) 2,18 Meter sowie Steven Lewis (Großbritannien) mit 5,30 Meter im Stabhochsprung für Glanzlichter. Silke Spiegelburg steigerte sich im Stabhochsprung auf 4,35 Meter.
2004 Stabhochspringerin Lisa Ryjihk kann erstmals auf sich aufmerksam machen. Im U18-Wettkampf überquert die Ludwigshafenerin wie die Schwedin Fanny Berglund 4 Meter. Doppelsieger wird Rikki Fifton (Großbritannien) mit 10,44 Sekunden über 100m und 21,13 Sekunden über die doppelte Distanz. Jesper Fritz (Schweden) überspringt im Stabhochsprung-Wettbewerb 5,30 Meter. Nicolas Gomont (Frankreich) fliegt 7,73 Meter weit. Lina Jaques-Sebastien (Frankreich) sprintet 11,51 Sekunden über 100 Meter. Fünf Meeting-Rekorde werden aufgestellt: Kamilius Bethke schleudert den Hammer auf 74,42 Meter. Seine Disziplin-Kollegin Natalya Zolotukhina (Russland) wirft 64,66 Meter. Annika Suthes Speer landet bei 57,98 Meter. Nadine Müller wirft den Diskus auf 55,95 Meter. Die Ukrainerin Nelya Neporadna rennt 1500 Meter in 4:10,20 Minuten.
2003 Robert Harting wirft mit exakt 63 Metern einen neuen Diskus-Gala-Rekord. Fabian Schulze katapultiert sich mit dem Stab über 5,45 Meter. Floé Kühnert überspringt 4,30 Meter. Sebastian Ernst läuft über die halbe Stadionrunde 20,88 Sekunden. Die Mannheimerin Nadine Henschke krönt ihr Heimspiel mit klasse 13,12 Sekunden über 100 Meter Hürden. U23-Athletin Betty Heidler verfehlt den Deutschen Hammerwurf-Rekord der Aktiven nur um eineinhalb Meter.
2002 Die Stabhochspringerin Floë Kühnert springt mit 4,41m so hoch wie nie zuvor bei der Mannheimer Gala. Die erst 16-Jährige Silke Spiegelburg schafft im gleichen Wettbewerb 4,20m. Sophie Krauel überzeugt mit 6,39m im Weitsprung. Der Schwede Thomas Bipeila springt 2,20m hoch. Antione Martiak aus Frankreich erreicht 1:48,81 Minuten über 800m, Katharina Splinter stellt mit 4:17,76 Minuten einen neuen Gala-Rekord auf.
2001 Die Briten zeigen wieder einmal ihre Extraklasse im Sprint. Mark Lewis-Francis sprintet 10,18 Sekunden, Dwayne Grant 20,64 Sekunden. Katchi Habel glänzt mit 11,41 Sekunden über 100m. Vernicha James schafft 23,30 Sekunden über 200m. Christan Duma rennt tolle 50,81 Sekunden über 400m Hürden. Der Ungar Kristian Pars erzielt in Schönau 71,33m im Hammerwerfen. Über 1500m rennt die Ungarin Kriztina Papp 4:19,15 Minuten. Über 800m siegt der erste Gast aus Afrika: der Kenianer David Karonei erzielt 1:48,54 Minuten.
2000 Sina Schielke stürmt zu 11,46 und 23,14 Sekunden. Adriana Lamalle (FRA) sprintet ausgezeichnete 13,06 Sekunden über 100m Hürden. Die Russin Anastasia Ilina erreicht 13,79m im Dreisprung. Wolfram Müller kommt auf 3:40,28 Minuten über 1500m. Der 18-Jährige Andrj Chubsa (BLR) springt 2,20m hoch.
1999 Die ReiseBank wird Titelsponsor der Juniorengala. Die B-Jugendliche Maren Freisen läuft in 13,33 Sekunden deutschen B-Jugendrekord. Ruwen Faller überrascht mit 46,28 Sekunden über 400m. Der B-Jugendrekordhalter Tim Göbel sprintet 10,39 Sekunden, der Brite Chris Lambert schafft 20,71 Sekunden über 200m. Sina Schielke erreicht hier 23,30 Sekunden. Der 17-Jährige Wolfram Müller rennt in seinem zweiten 5000m-Rennen 14:04,08 Minuten. Yvonne Buschbaum und Annika Becker überqueren 4,30m, scheitern aber an einem neuen deutsche Rekord von 4,42m. Die Französin Reina Fior-Okori glänzt mit 13,26 Sekunden über 100m Hürden.
1998 Sabine Zimmer geht in 21:11,01 Minuten deutschen Jugendrekord. Lars Börgeling überquert 5,62m und löst Danny Ecker als deutschen Rekordhalter ab. Monika Götz scheitert an einem neuen Juniorenweltrekord von 4,36m und erzielt 4,25m. Schahriar Bigdeli springt 7,76m weit. Der Brite Carl Myerscough feiert im Kugelstoßen (18,50m) und im Diskuswerfen (59,62m) einen Doppelsieg. Die erst 16-Jährige Sina Schielke sprintet 11,59 Sekunden.
1997 Der Wettbewerb - als U20-Länderkampf veranstaltet - findet in Bad Homburg statt. Die britischen Sprinter glänzen mit 10,27 Sekunden über 100m (Dwain Chambers) und 20,83 Sekunden über 200m (Christian Malcom). Nils Schumann siegt über 800m in 1:49,24 Minuten. Ralf Bartels stößt 18,28m weit. Marion Wagner läuft 11,56 Sekunden, Claudia Marx rennt 53,27 Sekunden über 400m. Im Diskuswerfen erreicht Katja Krol 54,44m.
1996 17 Nationen sind zu Gast bei der Euro-Gala. Die 18-Jährige Nastja Ryshich springt mit 4,13m Juniorenweltrekord im Stabhochsprung. Im Hochsprung schafft Julia Ljachowa (RUS) mit 1,94m Juniorenweltjahresbestleistung. Danny Ecker stellt seinen eigenen deutschen Jugendrekord mit 5,50m ein. Im Sprint glänzen Alexander Kosenkow (10,40 Sekunden) und Esther Möller (11,57 Sekunden). Der Pole Tomasz Scigaczewski erreicht 13,64 Sekunden über 110m Hürden. Sein Landsmann Piotr Haczek läuft 46,11 Sekunden über 400m. Wiktor Guschehinski (RUS) springt 16,56m.
1995 Der Wettkampf wird als U20-Länderkampf und Junioren-Gala ausgetragen. Deutschland gewinnt vor Russland und Polen. Olga Koltjarova (RUS) läuft 53,13 Sekunden über 400m. Ulrike Urbansky legt die gleiche Strecke mit Hürden in 58,08 Sekunden zurück. Olga Raybinkina (RUS) schafft 16,91 m im Kugelstoßen. Die Polin Lidia Chojecka rennt 4:17,87 Minuten über 1500m. Martin Buß siegt mit 2,16m im Hochsprung. Szymon Zirokowski (POL) wirft den Hammer 70,24m weit, Christian Nicolay kommt auf 73,02m im Speerwerfen.
1994 Frank Busemann läuft mit 13,56 Sekunden über 110m Hürden auf den siebten Platz der ewigen Weltbestenliste der Junioren. Disziplinkollegin Kirsten Bolm sprintet windunterstützte 13,27 Sekunden. Im Weitsprung springt sie mit 6,55m Bestleistung. Die erst 16-Jährige Marion Wagner läuft 24,22 Sekunden über 200m. Yvonne Teichmann rennt 2:04,05 Minuten über 800m. Claudia Mues stößt die Kugel 16,91m weit.